XML-Sitemap - Suchmaschinenoptimierung-Lexikon - Suchmaschinenoptimierung Berlin

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XML-Sitemap

Eine XML-Sitemap listet alle Einzelseiten einer Website und deren URLs auf, die von Suchmaschinen gelesen werden sollen. Ein Grund, wieso einzelne Seiten nicht erfasst werden sollten, ist beispielsweise, um doppelten Content zu vermeiden, sofern die Seite mit dem doppelten Content nicht über einen kanonischen Link verfügt. Viele Websites bieten ihre Inhalte auch als inhaltsgleiche Druckversionen an. Google & Co. können das als Versuch interpretieren, die Seite künstlich zu vergrößern. Druckversionen werden deshalb entweder durch die robots.txt, oder den robots-Metatag vor der Indexierung durch den Crawler geschützt.

Crawler arbeiten sich anhand von Links durch das World Wide Web. Sind eine Website oder einzelne Unterseiten nirgends verlinkt, können sie von ihnen nicht gefunden werden. Daher wird die XML-Sitemap direkt an Google geschickt, wo die Informationen verarbeitet und in das Ranking aufgenommen werden.

Neben der Seitenstruktur werden auch Informationen zu Veränderungen auf den Einzelseiten aufgelistet, zum Beispiel wann und wie oft Aktualisierungen erfolgen. Daran ist dann erkennbar, ob eine Website gut gepflegt wird. Pflege und Monitoring sind notwendig, um den Erfolg der Erstoptimierung halten und gegebenenfalls ausbauen zu können.

Das Kürzel „XML“ steht für die Auszeichnungssprache (Extensible Markup Language), die inzwischen Standard ist für diese Form der Sitemap.